Ja, zu erneuerbaren Energien….

dennoch müssen die neuen Standorte von Windkraftanlagen besser geplant werden.

Zum Schutz von Greifvögeln, wie z.B. dem Seeadler, werden sogenannte „Dichtezentren“ diskutiert und zum Teil wohl schon umgesetzt. Ein solches Dichtezentrum für den Seeadler liegt rund um den Plöner See. Hier sollen keine Winkraftanlagen mehr genehmigt werden. Eine logische Folge, ansonsten könnte man sich das Dichtezentrum auch schenken. Nun ist es aber so, das der Seeadler auch Reviere ausserhalb dieses Dichtezentrums bewohnt. Zum Teile schon sehr viele Jahre.

Ein solches Revier liegt am Wardersee im Kreis Segeberg. Wie man auf meinem Foto erkennen kann, ist mittlerweile im nahegelegenen Kreis Ostholstein (Obernwohlde) ein Windpark gebaut worden. Ein weiterer ist im in der Gemeinde Pronstorf geplant. In Neuengörs / Weede stehen auch schon Anlagen. Fazit: Der Wardersee und seine Seeadler Population ist umzingelt von diesen Anlagen.

Meiner Meinung nach muss dringend das Dichtezentrum des Seeadlers vom Kreis Plön entlang der Trave über Segeberg bis nach Bad Oldesloe erweitert werden. In diesem Bereich gibt es noch weitere Seeadler Reviere, eine Menge Grünland und extensive Wiesen. Auch weitere Species würden durch diese Erweiterung in Folge der Vermeidung von Vogelschlag durch Windkraftanlagen profitieren. So z.B. Rotmilan und Bussard. Beide arten sind durch Windkraft in Deutschland vermutlich stark bedroht.

Also: Windkraft ja! Aber mit Köpfchen!