Ausstellung „Kunst der Natur in der Praxis“

Ab dem 2. Januar 2018 zeige ich erstmalig Bilder aus meinem Portfolio Natur mit Landschafts- und Wildlifeaufnahmen in der MKG Bad Schwartau. Unter den 25 Arbeiten sind sowohl großformatige Leinwände, Panoramen und in der Mehrzahl gerahmte Prints. Ich zeige einen Querschnitt meiner Naturfotografie und hoffe, dass sie für Tiere, Pflanzen und Lebensräume begeistert.

Die Ausstellung „Kunst der Natur in der Praxis“ hängt bis Ende April 2018 und ist nicht nur für Patienten zu sehen. Auch Nichtpatienten dürfen sich die Ausstellung gerne in den werktäglichen Öffnungszeiten anschauen. Diese finden Sie auf der Seite der Praxis unter diesem Link.

Die anfahrtsbeschreibung findet sich hier: MKG Bad Schwartau

Hier die Ankündigung meiner Ausstellung auf der Internetseite der MKG Bad Schwartau:

Kunst in der Praxis

29. Ausstellung „Kunst in der Praxis“

Samstag, 16. Dezember 2017

Dr. Christoph Kröger (Januar – April 2018)

 

DSCF1407_Bildgröße ändernDr. Christoph Kröger, Diplom-Biologe, geboren 1966 in der Hansestadt Hamburg, lebt und arbeitet in Hamburg und verbringt seit
einigen Jahren viele seiner freien Tage auf dem Land in Pronstorf,
Kreis Segeberg.

Bereits in sehr jungen Jahren konnte Kröger sich für die Natur und
die Lebenswissenschaften begeistern. Später als Molekularbiologe
und Vertriebsleiter für ein Unternehmen der Life Science Branche
sah er Lebewesen häufig nur noch in Laboren. In den letzten 10
Jahren verstärkt sich wieder sein Drang in die Natur. Angetrieben
nicht zuletzt durch die Erkenntnis, dass der Verlust von unwiederbringlichen Naturräumen und Species in Europa rasant fortschreitet.
Eine Entwicklung, der Kröger sich mit seinen Möglichkeiten entgegen
zu stellen versucht: der Fotografie.

Ich erarbeite mir meine Motive sowohl im nördlichen Mitteleuropa, als auch in meiner nord- deutschen Heimat. Gerade die Natur in unserer direkten Umgebung ist den meisten Menschen recht unbekannt und bietet mir viele Möglichkeiten für interessante Bilder. Löwen, Elefanten, Papageien und die Serengeti kennt jedes Kind. Aber wer kennt Blaukehlchen, Goldregenpfeiffer, Uferschnepfe und das Brenner Moor?

Es ist mir ein Anliegen, mit meinen Fotografien mehr Menschen zu eigenen Naturerlebnissen zu motivieren, für ein stärkeres Verständnis der natürlichen Zusammenhänge zu gewinnen und für den Schutz der natürlichen Lebensräume zu begeistern. Nur wer die Tiere, Pflanzen und deren Lebensräume kennt, wird sich auch für deren Schutz einsetzen. Meine Fotografien sollen als gut geeignetes Medium einer breiteren Öffentlichkeit die Ästhetik der Tiere, Pflanzen und Landschaft näher bringen. Zu deren Schutz.

Ich stelle Ihnen mit meinen Arbeiten die „Kunst der Natur in der Praxis vor.“

 

Mein besonderer Dank gilt Prof. Dr. Dr. Dirk Hermes, der die Ausstellung durch die Bereitstellung seiner Praxis möglich gemacht hat.

Im Grund ist jetzt Frühling!

Die Rösing Bachschlucht oder lokal auch als der Grund bekannt, ist im April Heimat zahlreicher Geophyten.

Die Bachschlucht ist FFH Gebiet und seit einigen Jahren in Besitz der Schrobach-Stiftung. Es wird nicht mehr zur Holzgewinnung genutzt. Man überläßt den existierenden Wald den nätürlichen Prozessen und hofft so u.a. auf einen Beitrag zum Fledermausschutz. Das Tal ist von Buchen-Waldmeister, Erlen-Eschen- und Weichholzauenwald und feuchtne Hochstaudenfluren geprägt.

Solange das dichte Blätterdach der großen Bäume jetzt im April noch fehlt, dringen immerhin 50% des Lichtes noch bis zum Boden durch. Das ist die Chance der spezialisierten Pflanzen , die jetzt in wenigen Wochen ihre Jahresenergie tanken und sich um die Bestäubung kümmern: Den Frühblühern oder Geophyten. In Ermangelung von Insekten, die bei niedrigen Temperaturen noch rar sind, erledigen sie das auch noch häufig selbst. Im Sommer kommen dann nur noch  5% der Sonnstrahlen an und beleuchten die Goldenbek spärlich. Dann sind die Frühblüher längst wieder unter die Erde zurück gezogen und warten auf ihre Chance im nächsten Frühjahr.

 

 

Prepared for nature

Wie aus einem Acker wieder naturnahe Holsteiner Landschaft entsteht

Südlich des Rösinger Bachtals, in der Gemeinde Pronstorf, wird ein Acker renaturiert.

Der an das der Schrobach Stiftung gehörenden Bachtal aus der letzten Eiszeit direkt angrenzende Acker, soll von der Landesstiftung Naturschutz erworben worden sein. Diese hat das Gelände durch gewässerbauliche Maßnahmen im Herbst mit kleinen Tümpeln versehen, gegrubbert und gemulcht. Hier sollen dem Vernehmen nach naturnah, manuell Bäume gepflanzt werden, die durch die Vorbearbeitung ein wenig Vorsprung vor Disteln und ähnlichem Bewuchs bekommen. Es wird in den nächsten Monaten und Jahren sicherlich sehr interressant, wie sich das Gelände entwickelt und welche Flora und Fauna sich ansiedelt. Es steht zu vermuten, dass hier ein Trittstein entstehen kann, der die Strukdorfer Grünbrücke besser mit dem Hinterland vernetzt. Es wird sicherlich eine attraktive Fläche für die Arten enstehen, die in der relativ stark ausgeräumtem umgebenden Agrarlanschaft keinen Platz mehr finden. Darüberhinaus dürften die Tümpel auch als Jagdgrund für die im Bachtal lebenden Fledermäuse attraktiv werden.

Ich bin sehr gespannt und werde von Zeit zu Zeit Bilder des Geländes und Beobachtungen von Flora und Fauna in diesem Blog zeigen.

Wildlife 2016

Vorsatz für 2017 – Wieder regelmäßige Beiträge posten! ;-)

2016 habe ich diese Seite extrem vernachlässigt…und 2015 war es auch nicht besser…
Wie bekomme ich jetzt die Kurve und einen guten Ansatz für 2017?

Ich zeige hier in einem Beitrag die besten Fotografien aus 2016 und schreibe ab und zu in 2017 einen Beitrag über die Spots, an denen diese entstanden sind.

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